Vita Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang A. Herrmann

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang A. Herrmann

Präsident der Technischen Universität München

Wolfgang A. Herrmann studierte von 1967 bis 1970 Chemie an der TU München als Stipendiat der Bischöflichen Studienstiftung Cusanuswerk. 1971 legte er sein Diplom bei Ernst Otto Fischer, Nobelpreisträger von 1973, ab. Er wurde 1973 bei Henri Brunner an der Universität Regensburg zum Dr. rer. nat. promoviert. Nach einem Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bei P. S. Skell an der Pennsylvania State University von 1975 bis 1976 habilitierte er sich 1978 an der Universität Regensburg. 1979 erhielt Herrmann einen Ruf als Extraordinarius an die Universität Regensburg. 1982 wechselte er auf den Lehrstuhl für Anorganische Chemie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. 1985 wurde er Nachfolger von Ernst Otto Fischer auf dessen Lehrstuhl an der TU München und Vorstand am Anorganisch-chemischen Institut. Herrmann ist Mitglied von Akademien (Leopoldina, Acatech, Akademie der Wissenschaften, Royal Swedish Academy of Engineering Sciences) und Ehrendoktor von 13 Universitäten. Er ist einer der meistzitierten deutschen Chemiker mit ca. 750 wiss. Publikationen und ca. 80 Patenten. Wolfgang A. Herrmann ist seit 1995 Präsident der TU München. Er ist heute der am längsten amtierende Präsident einer deutschen Universität. Darüber hinaus ist er seit 2007 Mitglied des International Advisory Council der King Abdullah University of Science and Engineering (KAUST) in Saudi Arabien und war von 2008 bis 2014 Mitglied des Governing Board (Verwaltungsrat) des European Institute of Innovation and Technology (EIT).